HDI Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung allgemein

Versicherung BildStatistisch gesehen trifft die Berufsunfähigkeit jeden vierten Arbeitnehmer vor Rentenbeginn. Die häufigsten Diagnosen lauten auf Krebs, Schlaganfall oder psychische Probleme. Aber auch Einschränkungen in der Funktionstüchtigkeit der Glieder und Sinnesorgane kommen vor. Die Deutschen haben seit dem Geburtsjahr 1961 keinen gesetzlichen Berufsunfähigkeitsschutz mehr. Stattdessen erhalten sie eine Erwerbsminderungsrente, die aber keinesfalls für einen gehobenen Lebensanspruch ausreicht. Deshalb empfehlen Verbraucherschützer, schon in jungen Jahren vorzusorgen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung begleitet die Versicherten durch ein gesamtes Erwerbsleben und bietet genauso lange eine Absicherung. Sie schließt die finanzielle Lücke, die im Fall der Fälle durch den Wegfall des Erwerbseinkommens entsteht.

Über HDI Berufsunfähigkeitsversicherung

Die HDI ist Teil der Talanx AG, die die drittgrößte Versicherungsgruppe in Deutschland darstellt. Die Abkürzung HDI steht für Haftpflichtverband der Deutschen Industrie. Dieser vertreibt vor allem Schaden-, Unfall- und Lebensversicherungen an Privatpersonen und mittelgroße Unternehmen. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit agiert seit dem Jahr 1903 von Hannover aus.
Die HDI Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich je nach individueller Situation mit einem speziellen Tarif abschließen. Zur Wahl stehen die Absicherungen EGO Top, EGO Young und EGO 2in1. Letzte Police bietet weitaus mehr als eine reine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie sorgt auf für Rentenzahlungen im Alter. Eine Versicherung kann man online anfragen. Die HDI verlangt ausgiebige Nachweise über den Gesundheitszustand in der Vergangenheit und Gegenwart. Eine Erweiterung des Versicherungsumfangs ohne erneute Gesundheitsprüfung ist in den Verträgen vorgesehen.

HDI Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen

Die HDI Berufsunfähigkeitsversicherung wird für Jahrzehnte geschlossen. Sie kann aber trotzdem jederzeit gekündigt werden. Die Verträge sehen dazu eine ein- oder dreimonatige Frist vor. Auch eine Teilkündigung bei Kombinationsverträgen wie EGO 2in1 ist möglich. Eine einseitige Vertragsbeendigung bedarf der Schriftform. In der Praxis haben sich das Einschreiben und Fax bewährt. Bei beiden erhalten die Versicherten einen Beleg über den Eingang der Kündigung. Rechtsprobleme kann man über eine offizielle Beschwerdestelle, den Versicherungsombudsmann, klären. Die dortigen Mitarbeiter vermitteln zwischen den Parteien und verlangen von Versicherten keine Leistungsentgelte.